Ein Kloster und seine Menschen

Seite dem Jahr 630 bis in unsere Tage haben Menschen an diesem Ort gelebt und ihm Gestalt und eine Seele gegeben.

Gegen 630 wird zum ersten Mal ein Kloster erwähnt, das auf einem kleinen Hügel an den Ufern der Loire eingeschlossen ist. Aber erst ein Jahrhundert später werden die Mönche die sterblichen Überreste des Heiligen Benedikt, des Verfassers einer Mönchsregel, der sog. Re- gel des Heiligen Benedikt, die sich schließlich in ganz Europa ausbreitete und weiterhin Quel- le der Inspiration für Zehntausende von Mönchen und Nonnen auf der ganzen Welt ist, aus Italien überführen.

Um seinen sterblichen Überresten Unterschlupf zu gewähren, entschieden sich die Mönche von Fleury zum Bau einer ihm würdigen Kirche, die ihm als Schrein dient: Das Monument das heute bewundert werden kann, stammt aus dem 11. und 12. Jahrhundert.

Es gewährt den sterblichen Überresten des Vaters des europäischen Mönchtums, der von Papst Paul VI. zum Schutz-Patron Europas erklärt wurde, weiterhin Unterschlupf.

Die Mönche, die 1791 während der französischen Revolution vertrieben wurden, kehrten im Verlauf des 19. Jahrhunderts an diesen Ort zurück und gründeten erneut eine Gemeinschaft des Gebets, der Arbeit und der Aufnahme von Gästen, die so aktiv wie in den Anfangszeiten ist. Heute zählt der Konvent ungefähr 40 Mönche.

Jeden Tag ertönt in den Gewölben der Basilika das Echo des Gesangs der Mönche, denen sich zahlreiche Gläubige anschließen, die für die gesamte Menschheit interzedieren und zu Gott ein Lobes- und Bittgebet richten. Personen, welche die Basilika besuchen möchten, kön-nen sich schriftlich an:


Frère Chargé des Visites et Pèlerinages,
Abbaye de Fleury
F - 45730 SAINT BENOIT SUR LOIRE

E.mail : basilique@abbaye-fleury.com

Fax : +33 (0) 2 38 35 77 82

Die Basilika
Mönch

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